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Kann eine Vitamin-D-Einnahme Rückenschmerzen lindern?



Sonne und Vitamin D bei Rückenschmerzen

Die Rolle von Vitamin D bei Rückenschmerzen

Vitamin D ist für unsere Gesundheit wichtig. Es unterstützt die Kalziumaufnahme im Darm, was essentiell für die Erhaltung starker Knochen und Zähne ist. Darüber hinaus trägt Vitamin D3 zur Funktion des Immunsystems bei, hilft bei der Zellteilung und kann sogar die Stimmung positiv beeinflussen. Angesichts dieser vielfältigen gesundheitlichen Vorteile stellt sich unter anderem auch die Frage: Könnte Vitamin D3 auch bei Rückenschmerzen helfen?


Mechanische Ursachen wie Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfälle oder Fehlhaltungen stehen oft im Vordergrund, wenn es um Rückenschmerzen geht. Daher könnte man meinen, dass eine solche Intervention wenig Einfluss auf diese physischen Beschwerden haben kann. Jedoch ist die Realität etwas komplexer, denn Rückenschmerzen sind ein multifaktorielles Problem, bei dem neben mechanischen auch entzündliche Prozesse, Stoffwechselstörungen und Mangelzustände eine Rolle spielen können.


Vitamin D3 hat diesbezüglich mehrere Eigenschaften, die es relevant für die Prävention und Behandlung von Rückenschmerzen machen könnten.


Eine Studie aus Indien sammelte wertvolle Erkenntnisse

Eine Studie aus Indien, die bereits 2017 im Journal "Pain Physician" veröffentlicht wurde, suchte eine Antwort auf diese wichtige Frage. Sie zielte darauf ab, die Auswirkungen einer Vitamin-D-Ergänzung auf die Schmerzintensität, die funktionelle Beeinträchtigung und die Vitamin-D-Spiegel bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und niedrige Vitamin-D3-Werten zu beurteilen.


Die Probanden

In die Studie wurden 68 Patienten aufgenommen, die

1) seit mindestens drei Monaten unter Rückenschmerzen litten,

2) eine Schmerzintensität von ≥ 5 auf der Schmerzskala aufwiesen (0=keine Schmerz, 10= stärkster Schmerz)

3) einen Vitamin-D3-Spiegel von < 30 ng/mL aufwiesen.


Ablauf der Studie

Die Teilnehmer erhielten 8 Wochen lang einmal pro Woche eine große Dosis von 60.000 IE orales Vitamin-D3.

Zur Bewertung der Wirksamkeit wurden die Schmerzintensität und die funktionelle Beeinträchtigung zu Beginn sowie 2, 3 und 6 Monate nach der Ergänzung mittels Schmerzskala VAS und Fragebögen über Lebensqualität (modifizierter Oswestry-Behinderungsfragebogen - kurz: MODQ) gemessen. Die Vitamin-D3-Spiegel wurden zu Beginn und nach 8 Wochen ebenfalls gemessen.


Die Ergebnisse


  • Mehr Vitamin-D im Blut: Nach der Vitamin-D-Ergänzung zeigte sich eine deutliche Steigerung der Vitamin-D-Werte von durchschnittlich 12,8  ng/mL auf 36,07  ng/mL. 66 % erreichten nach der Supplementierung normale Vitamin-D-Spiegel von über 29 ng/mL.

  • Weniger Schmerzen: Zudem konnte eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität, gemessen anhand der VAS Schmerzskala, nach 2, 3 und 6 Monaten festgestellt werden. Die durchschnittlichen VAS-Werte sanken von 8 zu Studienbeginn auf 3,6 nach 6 Monaten.

  • Weniger Einschränkungen im Alltag: Auch die funktionelle Fähigkeit der Probanden verbesserte sich signifikant: Die Werte der Lebensqualität (MODQ) verbesserten sich von 45  zu Studienbeginn auf 26 nach 6 Monaten


Fazit

Die Studie unterstreicht die potenzielle Rolle von Vitamin D bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen durch die Verringerung der Schmerzintensität und Lebensqualität. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die Probanden einen auffällig niedrigen Vitamin-D3-Spiegel hatten. Inwiefern Personen, die bereits ausreichend Vitamin D3 im Blut haben, von einer Supplementation profitieren würden, lässt sich aus dieser Studie daher nicht ableiten.


Unsere Empfehlung

Wir empfehlen auf jeden Fall einen Vitamin D Mangel bei chronischen Rückenschmerzen auszugleichen. Auch in der Prävention von Schmerzen hat aus unserer Sicht und nach langjähriger Erfahrung Vitamin D einen hohen Stellenwert. Lassen Sie Ihren Vitamin D Spiegel am besten zweimal im Jahr (nach dem Sommer und nach dem Winter) überprüfen.


Sie haben weitere Fragen? Wir helfen weiter.


 und das Team des Rückenschmerzpunkt www.rsp.wien

Das Rückenschmerzzentrum Wien Speising


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Mitglied der Ärztekammer für Wien Berufsbezeichnung: Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (verliehen in Österreich)Tätigkeit unterliegt dem Ärztegesetz 1998 (siehe /www.ris.bka.gv.at/bundesrecht)








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