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Wann operiert man einen Gleitwirbel?

Aktualisiert: 12. Sept.

Patienten mit Gleitwirbel (lateinisch Spondylolisthese) haben meist ähnliche Symptome. Sie klagen über Schmerzen, die meist in die Beine ausstrahlen. Der Schmerz im Rücken ist meist gar nicht so schlimm, dafür werden oft zusätzlich Gefühlsstörungen in den Füssen beschrieben.

Die richtige Diagnose erfolgt erst nach einigen Jahren, oft werden Patienten mit Schuheinlagen oder physikalischen Therapien erfolglos behandelt. Erst die Magnetresonanz in Kombination mit den Röntgenbildern zeigt die wahre Ursache: Es ist eine Instabilität zweier Knochen in der Lendenwirbelsäule, ein Gleitwirbel

Es liegt in der Natur der Sache, dass eine wacklige Situation nur durch eine Stabilität behoben werden kann. Es ist daher der einzig richtige Weg wenn man eine Stabilisierung dieser Knochen anstrebt. Ist die Stabilität nicht muskulär durch gezielte Übungen zu erreichen, muss eine chirurgische Lösung angedacht werden. Das bedeutet eine Stabilisierungsoperation der Wirbelsäule.


Patienten leiden oft viele Jahre bis sie zu mir in die Ordination kommen. "Eine Operation der Wirbelsäule ist der letzte Ausweg" wird oft als Argument benutzt, das Leiden jahrelang geduldig zu ertragen.


Die entscheidende Frage ist daher, wann ist der richtige Operationszeitpunkt? Es gibt drei entscheidende Fragen:


1) Wie stark ist die Lebensqualität des Patienten eingeschränkt?

A) Die Lebensqualität ist stark eingeschränkt. (1 Punkt)

B) Die Lebensqualität ist wenig eingeschränkt. (0 Punkte)


2) Kann durch die Operation die Lebensqualität gesteigert werden?

A) Eine Steigerung der Lebensqualität ist wahrscheinlich. (1 Punkt)

B) Eine Steigerung der Lebensqualität ist unwahrscheinlich. (0 Punkte)


3) Gibt es eine Möglichkeit, durch nicht-operative Maßnahmen die Lebensqualität ANHALTEND zu steigern?

A) Es ist sehr unwahrscheinlich. (1 Punkt )

B) Es gibt eine Möglichkeit, durch eine nicht-operative Therapie die Lebensqualität zu steigern. (0 Punkte)


Diese 3 Fragen können ausschliesslich durch einen erfahrenen Wirbelsäulenspezialisten/ Wirbelsäulenchirurgen beantwortet werden. Sie werden anhand der Krankengeschichte und der Bildgebung evaluiert und basieren auf Erfahrung des Spezialisten (chirurgische Erfahrung ist aus diesem Grund notwendig) und Forschungsergebnissen. Wenn Sie 3 Punkte haben, dann sollte eine Operation überlegt werden.


Ich berate Sie gerne.


OA Dr. Philipp Becker und das Team des Rückenschmerzpunkt Wien



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